~ Hier wächst das Glück ~

 

 

Der Kögel-Willms-Heilpflanzengarten soll Anregung sein, sich den heimischen Heilpflanzen zu nähern.

Der Verein bietet verschiedene Möglichkeiten die Schönheit, Wirksamkeit und Geheimnisse der Pflanzen zu entdecken.

Durch Seminare soll das Wissen um die Heilkräfte unserer heimischen Heilpflanzen erhalten und vertieft werden.

 

Während der Gartensaison pflanzen und pflegen wir an den Dienstagvormittagen. Zu dieser Zeit kann der Garten gern besucht werden. Führungen finden nur nach Absprache und den angekündigten Terminen statt, da der Garten nicht öffentlich ist.

 

Die Pflege und Weiterentwicklung des Gartens wird durch Mitgliedsbeiträge und viel ehrenamtlicher Arbeit der Mitglieder ermöglicht.

Ebenso wird der Heilpflanzengarten von unseren Fördermitgliedern unterstützt.

Auch Sie sind uns als aktives Mitglied oder auch als Fördermitglied  herzlich willkommen.

 

 

 

Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er erfordert das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten ist, Zeit, Zuwendung und Raum.

Dieter Kienast (1945-1998)

 

 

-hypericum perforatum-

Heilpflanze des Jahres 2019

-Johanniskraut-

 

Hält man ein Blatt des Krautes gegen das Licht, dann sehen die Exkretbehälter wie kleine Löcher aus. Es galt daher vor allem als ein Heilmittel für Stich- und Schußverletzungen. Die "Blattnerven" werden als Nervensignatur gedeutet und zerreibt man eine Blüte zwischen den Fingern, so tritt blutroter Saft aus. Die Pflanze wirkt krampflösend, antidepressiv, adstringierend und beruhigend und ist bekannt als hilfreich bei Depressionen und Angstzuständen. Aber auch bei Nervenbeschwerden, Krämpfen, Virusinfektionen, Wunden, Magenschleimhautentzündung, Magengeschwür, Neuralgie und als Leber- und Gallentonikum wird sie eingesetzt.

-crataegus monogyna-
 
Arzneipflanze des Jahres 2019
-Weißdorn-
 
Der Eingrifflige Weißdorn  besitzt, wie der Name schon sagt, nur einen Griffel in der Blüte. Die Staubbeutel sind rosarot und setzen sich gut von den weißen Blütenblättern ab. Die Pflanze aus der Familie der Rosengewächse werde seit vielen Jahrhunderten vor allem gegen Herz- und Kreislaufschwäche eingesetzt.
Seit 2016 ist der Weißdorn (Crataegus) auch aufgrund der Unbedenklichkeit und der guten Verträglichkeit des Wirkstoffs von der deutschen Zulassungsbehörde als traditionelles pflanzliches Arzneimittel eingestuft. Weißdorn sei damit das einzige bekannte mild wirkende pflanzliche Mittel gegen Herzschwäche.