~ Hier wächst das Glück ~

 

 

 

Der Kögel-Willms-Heilpflanzengarten soll Anregung sein, sich den heimischen Heilpflanzen zu nähern.

Der Verein bietet verschiedene Möglichkeiten die Schönheit, Wirksamkeit und Geheimnisse der Pflanzen zu entdecken.

Durch Seminare soll das Wissen um die Heilkräfte unserer heimischen Heilpflanzen erhalten und vertieft werden.

 

Während der Gartensaison pflanzen und pflegen wir an den Dienstagvormittagen. Zu dieser Zeit kann der Garten gern besucht werden. Führungen finden nur nach Absprache und den angekündigten Terminen statt, da der Garten nicht öffentlich ist.

 

Die Pflege und Weiterentwicklung des Gartens wird durch Mitgliedsbeiträge und viel ehrenamtlicher Arbeit der Mitglieder ermöglicht.

Ebenso wird der Heilpflanzengarten von unseren Fördermitgliedern unterstützt.

Auch Sie sind uns als aktives Mitglied oder auch als Fördermitglied  herzlich willkommen.

 

 

Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er erfordert das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten ist, Zeit, Zuwendung und Raum.

Dieter Kienast (1945-1998)

 

 

-zingiber officinale-

-INGWER-

Heilpflanze des Jahres 2018

Der Geruch des Ingwers ist aromatisch, der Geschmack brennend scharf und würzig. Der „Ingwer-Wurzelstock“ enthält einen zähflüssigen Balsam (Oleoresin), der aus ätherischen Ölen und einem Scharfstoffanteil, den Gingerolen und Shoagolen, besteht. Zubereitungen aus dem „Ingwer-Wurzelstock“ werden antioxidative, antiemetische, entzündungshemmende sowie anregendeEffekte auf die Magensaft-, Speichel-,und Gallenbildung sowie die Darmfunktion zugesprochen.

-marrubium vulgare-
-GEMEINER ANDORN-
Arzneipflanze des Jahres 2018
Damit steht diesmal eine Pflanze im Blickpunkt, die in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist. Das war nicht immer so. Jahrhundertelang gehörte dieser Lippenblütler zu den beliebtesten Heilpflanzen. Vereinzelt findet sich der Andorn noch in der heutigen Heilkunde als Hustenmittel und hilft bei Erkältungskrankheiten. Ausserdem enthält er viele Bitterstoffe, deshalb ist er wohl auch in Vergessenheit geraten, wer mag schon gerne bitter!  Man kann ihn gut mit anderen Heilpflanzen mischen, gerade auch bei Verdauungsbeschwerden hilft er, denn Bitterstoffe  fördern den Gallenfluss und andere Verdauungssäfte.